Eine kurze Geschichte des Films in Marrakesch und Marokko

Der erste Film in Marrakesch wurde 1897 von dem französischen Pionier Louis Lumière gedreht. Nach dem zweiten Weltkrieg folgten einige Hollywood-‚‚Macher”, insbesondere Orson Welles, der 1949 ‚‚Othello” in Marrakesch und Essaouira drehte (Gewinner der Goldenen Palme) und David Lean, der 1962 Wüstenszenen für ‚‚Lawrence von Arabien” filmte.

Alfred Hitchcocks ‚‚Der Mann, der zu viel wusste” spielte darüber hinaus auch in Marrakesch. Die Eröffnungsszenen des Films wurden in den Souks und dem zentralen Platz, dem Jemaa el Fna gedreht, ein Ort, der sich seitdem wenig verändert hat!

Hitchcock verliebte sich regelrecht in Marrakesch und verbrachte längere Zeit hier, als er das Drehbuch für ‚‚Die Vögel” in Marrakesch schrieb.

Auch der britische Agent 007 schaffte es nach Marrakesch, als Timothy Dalton 1987 ihn in ‚‚James Bond 007 – Der Hauch des Todes” spielte.

Martin Scorsese war so beeindruckt von den filmischen Qualitäten von Marrakesch, insbesondere dem Licht, dass er zwei bedeutende Filme hier drehte: 1988 ‚‚Die letzte Versuchung Christi” gefolgt von ‚‚Kundun” im Jahr 1997.

Der Regisseur, der wohl mehr als jeder andere in Marokko gedreht hat, ist Ridley Scott. Nachdem 2000 ‚‚Gladiator” hier gefilmt wurde, kehrte er 2001 für ‚‚Black Hawk Down” hierher zurück und 2005 noch einmal für ‚‚Königreich der Himmel” (in der sich um die Atlas Studios befindlichen Wüste als auch in Essaouira) und 2008 wieder für ‚‚Der Mann, der niemals lebte”.

Dieser Enthusiasmus für Marokko wurde auch von Ridleys Bruder geteilt, dem verstorbenen Tony Scott, der hier ‚‚Spy Game – Der finale Countdown” mit Brad Pitt und Robert Redford drehte.

Unser Hotel, Les Borjs de la Kasbah, kann Exkursionen ins Atlasgebirge und darüber hinaus organisieren, um die berühmten Studios zu sehen, wo so viele dieser Filme gedreht wurden. 

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