Archive for the ‘Excursions Marrakech’ Category

Marrakesch nach Essaouira: ein Tagesausflug

Mittwoch, Mai 1st, 2013

Wenn Sie sich lange genug in Marrakesch aufhalten, um die Stadt für einen Tag zu verlassen, ist die alte Hafenstadt Mogador, das heutige Essaouira, auf jeden Fall die zweieinhalbstündige Anreise wert.

Die kleine, malerische Hafenstadt mit Werft und bedeutender Fischereiflotte wirkt völlig anders als die meisten anderen Städte Marokkos – vor allem, weil sie ursprünglich von den Portugiesen gebaut wurde, ein Erbe, das einen Großteil ihrer Charakters und Charmes ausmacht. Die befestigte Stadt steht auf einer schmalen Halbinsel mit riesiger Bucht und einem Halbmond aus feinem Sand. Essaouira ist eine Weltkulturerbestätte der UNESCO, ein faszinierendes Beispiel für die europäische Militärarchitektur des 18. Jahrhunderts.

Dies gilt insbesondere für die Küstenverteidigungsanlagen, die von den Franzosen gebaut und mit einer beeindruckenden Reihe spanischer Kanonen bestückt wurden. Diese Stadtmauer am Meer, die Scala, bietet einen herrlichen Blick auf die See und die Atlantikwellen, die sich an den Felsen brechen.

Wenige Meter vom Fischereihafen entfernt liegt die Medina – ein großer Platz und mehrere breite Boulevards, umgeben von einem Labyrinth enger Gassen, erfreulicherweise als Fußgängerzone angelegt.

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Ein absolutes Muss: fünf architektonische Schätze in Marrakesch

Donnerstag, Februar 28th, 2013

Die Geschichte Marrakeschs reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück: Einige der berühmtesten Monumente und Gebäude der Stadt zeugen bis heute von dieser reichen Tradition. Hier fünf Beispiele marokkanischer Baukunst in Marrakesch, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

1. Saaditen-Gräber. Diese kunstvollen Grabbauten liegen nur wenige hundert Meter vom Les Borjs de la Kasbah entfernt und stellen eine der wichtigsten Kulturerbestätten Marokkos dar. Sie sind eine der wenigen verbliebenen Spuren der bedeutenden Saaditen-Dynastie und stammen aus der Zeit von Sultan Ahmad al-Mansur (1578–1603). Später wurden sie auf Befehl des Alawiden-Sultans Mulai Ismail, der alle Spuren der Saaditen vernichten wollte, hinter hohen Mauern verborgen. Mehr als zwei Jahrhunderte lang blieben sie unberührt; erst 1917 wurde die Totenstadt wiederentdeckt und vom nationalen Amt für schöne Künste restauriert. Aufgrund der herrlichen Dekorationen – ein klarer Hinweis auf die Opulenz jener Zeit und ein perfektes Beispiel für die Schönheit islamischer Kunst – ist die Stätte eine der wichtigsten Besucherattraktionen in Marrakesch: Auf Ihrer Liste von „Sehenswürdigkeiten in Marrakesch“ sollte sie ganz weit oben stehen. Es erwarten Sie Kuppeldecken, kunstvoll gehauene Marmorsäulen, Decken aus Zedernholz und vor allem exquisite Mosaiken.

2. Mansouria-Moschee. Erbaut von Yaqub al-Mansur, ist die Mansouria-Moschee auch unter dem Namen Kasbah-Moschee bekannt. Sie liegt nur 100 Meter vom Bab Agnaou entfernt, dem monumentalen Eingangstor des befestigten Südteils der Medina von Marrakesch. Obwohl das Innere für Nicht-Muslime unzugänglich ist, kann man die beeindruckende Architektur des Bauwerks bewundern, das nach umfassenden Restaurationsarbeiten wieder in alter Schönheit erstrahlt. (weiterlesen…)

Eine kurze Geschichte des Films in Marrakesch und Marokko

Samstag, Dezember 1st, 2012

Der erste Film in Marrakesch wurde 1897 von dem französischen Pionier Louis Lumière gedreht. Nach dem zweiten Weltkrieg folgten einige Hollywood-‚‚Macher”, insbesondere Orson Welles, der 1949 ‚‚Othello” in Marrakesch und Essaouira drehte (Gewinner der Goldenen Palme) und David Lean, der 1962 Wüstenszenen für ‚‚Lawrence von Arabien” filmte.

Alfred Hitchcocks ‚‚Der Mann, der zu viel wusste” spielte darüber hinaus auch in Marrakesch. Die Eröffnungsszenen des Films wurden in den Souks und dem zentralen Platz, dem Jemaa el Fna gedreht, ein Ort, der sich seitdem wenig verändert hat!

Hitchcock verliebte sich regelrecht in Marrakesch und verbrachte längere Zeit hier, als er das Drehbuch für ‚‚Die Vögel” in Marrakesch schrieb.

Auch der britische Agent 007 schaffte es nach Marrakesch, als Timothy Dalton 1987 ihn in ‚‚James Bond 007 – Der Hauch des Todes” spielte.

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Skifahren in Marrakesch

Donnerstag, November 15th, 2012

Skifahren in Marrakesch?! Genau genommen nicht in Marrakesch, aber von Marrakesch als Stützpunkt nur einen Katzensprung entfernt. Es ist verzeihlich, wenn Sie die Realisierbarkeit von Skifahren in Afrika anzweifeln, aber das etwa 90 Minuten südlich von Marrakesch gelegene Atlasgebirge bietet ein unvergleichliches Skierlebnis.

Dort sind nur eine Reihe von kleinen Skiorten zu finden, von denen die meisten gemäß europäischem Standard schlicht sind und über beschränkte Infrastruktur verfügen; dennoch lohnt es sich, dass man sie sich ansieht: Ifrane, Djebel Bou Volane und Michliffen im Mittleren Atlas, Djebel Tidiquin im Ketama-Gebiet und am allerbesten Oukaïmeden im Hohen Atlas.

Das in 3000 Meter Höhe, im marokkanischen Hohen Atlasgebirge gelegene Oukaïmeden wirbt als “Afrikas führender Skiort”.

Obwohl viele der höchsten Gipfel des Hohen Atlas einen Großteil des Jahres lang Schnee haben, beschränkt sich die Skisaison selbst auf vier Monate (Dezember bis März), wobei der beste Schnee im Januar und Februar zu finden ist. Oukaïmeden verfügt über Nordafrikas höchsten Skilift, ein fixgeklemmter Doppelsessellift bis zum Gipfel des Berges, wo Sie ein 360º Panoramablick erwartet.

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Marrakesch für Anfänger

Montag, Dezember 19th, 2011

Zu Beginn Ihres Marokko-Erlebnisses brauchen Sie zunächst eine Bleibe. Marrakesch verfügt über eine reiche Vielfalt an Unterkünften, und bei so einer großen Auswahl von großen Luxushotels bis zu Riads mit vier bis acht Betten und modernen Apartments kann es Glückssache sein, den richtigen Übernachtungsort zu finden.

Unser Vorschlag geht dahin, das Beste von beiden zu wählen, d. h.  das Beste an modernem Komfort, aber mit reichlich echtem einheimischen Character. Les Borjs de la Kasbah bietet genau das: ein 5-Sterne-Luxus-Boutiquehotel in Marrakesch, gut positioniert, um das Zentrum bequem zu Fuß zu erreichen, und dennoch weit genug von dessen Rummel entfernt, und bemerkenswert ruhig im Vergleich.

Nun da Sie eine Bleibe gefunden haben, brauchen Sie Vorschläge für sehenswerte Dinge und Aktivitäten. Hier ist ein kurzer Leitfaden für Ihren Marrakesch-Besuch.

Besuchen Sie die historische Medina und bewundern Sie die aus dem 13. Jahrhundert stammenden Mauern, die sie umgeben. Der Souk, einer der größten Marokkos, ist ein Traum für Touristen, so groß ist die Vielfalt der Kunstgegenständer und Souvenirs, die Sie dort finden. Nehmen Sie einen offiziellen Fremdenführer; Besuche zu einigen Palästen und Museen sind darin eingeschlossen.

Mischen Sie sich unter die Menge am Jemaa el Fna – dies ist der berühmte zentrale Platz, der im Herzen der Altstadt liegt. Er wimmelt lebendig mit Gauklern aller Art und hallt wider mit den Rufen der Obstverkäufer (tagsüber) und Essensverkäufer (nachts), dem Klappern von Pferdekutschen und den exotischen Klängen von Berber-Musik, den Flöten der Schlangenbeschwörer und vor allem einem Inferno von Trommeln. Von Schnäppchenkäufen bis zu Schlangenbeschwörern, dort gibt es keine Langeweile!

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(English) Events in Marrakech: December 2011 through February 2012

Dienstag, November 29th, 2011

(English) 7 Unusual Activities around Marrakech

Dienstag, Oktober 25th, 2011

Acht historisch bedeutsame Sehenswürdigkeiten in Marrakesch

Freitag, März 25th, 2011

Am Fuß des Atlasgebirges liegt das bezaubernde Marrakesch, die geschichtsträchtige ehemalige Almovariden-Hauptstadt Marokkos.

Hier ist ein kurzer Führer zu einigen der besten historischen Sehenswürdigkeiten von Marrakesch:

Die Koutoubia Moschee: Das 70m hohe Minarett ist das höchste der Stadt und kilometerweit sichtbar. Seit seiner Fertigstellung unter dem Almohaden-Herrscher Kalif Yaqub al-Mansur (1184-1199) hat die Moschee selbst als architektonische Vorlage für viele andere Moscheen gedient.

El-Badi Palast: Dieser 1578 von Ahmad al-Mansur aus der Saaditen-Dynastie errichtete „unvergleichliche Palast” ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Marrakeschs. Die heutige Ruine soll ehemals 360 Räume beherbergt haben, von denen viele mit Gold aus dem Sudan ausgekleidet waren. Alljährlich findet hier, zumeist im Juni, das Festival der volkstümlichen Künste statt.

Bahia Palast: Dieser Palast aus dem späten 19. Jh. ist etwas jüngeren Datums. Er ist berühmt für seine herrlichen Fliesenböden, die prächtig verzierten Plafonds aus Zedernholz und die bezaubernden Innenhöfe. Der Bahia Palast mit seinen weitläufigen Gartenanlagen sollte, wie schon sein Name „Brillanz” sagt, einer der großartigsten Paläste seiner Zeit sein.

Die Saaditengräber: Diese Totenstadt aus der Zeit von Sultan Ahmad al-Mansur (1578-1603) wurde 1917 von französischen Archäologen wiederentdeckt und von staatlicher Stelle restauriert. Ihre prächtige Ausstattung steht ganz im Zeichen der Fülle jener Zeit und ist ein wunderbares Beispiel für die Schönheit der islamischen Kunst.  Die Gräber zählen zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Marrakesch und sollten ganz oben auf der Liste Ihrer nicht zu missenden „Sehenswürdigkeiten in Marrakesch” stehen.

Ménara Gärten: Die im Westen von Marrakesch gelegenen, von Olivenbäumen beschatteten Gartenanlagen führen im Osten zu einem großen Bewässerungsbecken und einem Pavillon aus der Zeit der Saaditen-Dynastie im 16. Jh.

Agdal Gärten: Die in rechteckigen Beeten angeordneten Orangen-, Zitronen-, Feigen-, Aprikosen- und Granatapfelbäume, die durch von Olivenbäumen gesäumte Wegen verbunden sind, erstrecken sich über 3 km hin.  Die Agdal-  und Ménara Gärten wurden 1985 von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Diese Oasen der Ruhe und Frische, die vor allem in der sommerlichen Hitze geschätzt werden, zählen zu den weniger bekannten Sehenswürdigkeiten von Marrakesch.

Majorelle Gärten: Die von dem in Marokko ansässigen französischen Maler Jacques Majorelle entworfenen Gärten gelten als ein Meisterwerk. Sie wurden 1980 von Yves Saint-Laurent erworben und von diesem noch weiter gestaltet. Nach dem Tod des Couturiers im Jahre 2008 wurde seine Asche hier verstreut.  Zur reichhaltigen Flora, vor allem Bambus, gesellt sich eine Vielzahl von Vögeln, die nur in diesem Teil Nordafrikas zu finden sind. Der Garten beherbergt auch ein Museum Islamischer Kunst.

Djemaa el Fna:  Dieser zentrale Marktplatz im Herzen der Medina (Altstadt) ist wohl der berühmteste und dynamischste Ort der Stadt. An zwei Seiten des Platzes befinden sich die labyrinthischen Gässchen des Souks von Marrakesch, in dem nicht nur die heimische Bevölkerung einkauft, sondern der auch ein Magnet für die Touristen  ist. Von den Terrassen und Balkonen der Cafés rund um den Platz kann man das geschäftige Treiben und die zahlreichen Straßenkünstler, Wahrsager und Orangenverkäufer beobachten. In der Nacht verwandelt sich Demaa el Fna mit einer Vielzahl von Imbissständen in ein kulinarisches Mekka, wo heimische Spezialitäten jeder Art angeboten werden.

Was Luxusunterkünfte und Sehenswürdigkeiten in Marrakesch anbelangt, ist hier die Auswahl groß. Les Borjs de la Kasbah ist unter den wenigen Boutiquehotels der Stadt eines der besten und für seinen atmosphärischen und authentischen Riad-Charakter bekannt.