Archive for the ‘Marrakech Tours’ Category

(English) Visit Terres d’Amanar, an Adventure Park with a Difference

Montag, August 25th, 2014

Besucherattraktionen in Marrakesch – Tiskiwin Museum

Montag, Juli 14th, 2014

Das Tiskiwin Museum in Marrakesch in der Rue de la Bahia, zwischen den Palästen Dar Si Said und Bahia, wurde vom holländischen Anthropologen Bert Flint gegründet, einem Sammler nordafrikanischer Kunst, der sein Museum mit Kunstwerken aus Marokko, Mali, der Sahara, Subsahara-Afrika und angrenzenden Regionen gefüllt hat.

 

Das Museum

Das als Maison Tiskiwin bekannte Museum gehört zweifellos zu den faszinierendsten Museen und Besucherattraktionen in Marrakesch. Es ist in einem wunderschön restaurierten Haus unterbracht, das als Musterbeispiel für den spanisch-maurischen Stil gilt. Dieses architektonische Schmuckstück enthält eine farbenfrohe Fülle nordafrikanischer Kunst und kunstgewerblicher Erzeugnisse, die die schillernde kulturelle Geschichte der Region widerspiegeln.

Holzarbeiten und Zellij

Selbst wer sich nicht besonders für die Ursprünge der hier ausgestellten Kunstwerke interessiert, wird die aufwändigen, filigranen Designs der Holzarbeiten und zellij (emaillierte Terrakotta-Kachelkunst) bewundern, die überall im Museum zu finden sind. Diese außergewöhnlich schönen, optisch beeindruckenden Gegenstände erwecken Bewunderung für die Fertigkeiten der Handwerker, die sie erschaffen haben.

(weiterlesen…)

Ein Tagesausflug von Marrakesch nach Ouirgane

Dienstag, Juli 1st, 2014

Das hübsche kleine Dorf Ouirgane („Wir-gan“ ausgesprochen) ist eine Berber-Siedlung im Vorgebirge des Hohen Atlas, am Rande des Toubkal Nationalparks in rund 90 Minuten Entfernung von Marrakesch.

Bezauberndes Ouirgane

Ouirgane liegt inmitten von Kiefernwäldern, roten Tonhügeln und herrlich grüner Landschaft und ist hervorragend  für Mountainbike-Trips oder Wanderungen geeignet. Ebenfalls populär sind Aktivitäten wie Reiten, Vogelbeobachtung und Trekking im Nationalpark. Das Dorf mit herrlichem Blick über das Toubkal-Massiv liegt in einem Tal am Oued (Fluss) Nfis und ist im Frühling ganz besonders reizvoll, wenn die blühenden Mandelbäume dem ländlichen Umfeld eine atemberaubende Schönheit verleihen.

Nahegelegene Sehenswürdigkeiten

Außer den Attraktionen des Nationalparks an sich liegt Ouirgane nur wenige Kilometer von den Schutzgebieten Rabi Haim ben Diwan und Moulay Brahim Muslim entfernt, in der Nähe der Dörfer Anraz und Asni, die wiederum jeweils 3 km bzw. 15 km von Ouirgane entfernt liegen. Ein weiteres bekanntes Dorf ist Imlil am Fuße des Toubkal, von wo aus Bergsteiger die Gipfel erklimmen – mit spektakulären Aussichtspunkten auf dem Weg.

(weiterlesen…)

Besucherattraktionen in Marrakesch – die Agdal-Gärten, die „ummauerte Aue“ von Marrakesch

Dienstag, Juni 17th, 2014

Die in der Nähe der Menara-Gärten und der Medina von Marrakesch gelegenen Agdal-Gärten wurden vom Gründer der Stadt, Abd al-Mu’min (1130 bis 1163) aus der Almohaden-Dynastie, angelegt, der auch viele der bedeutendsten Bauprojekte von Marrakesch geleitet hat. Die in der Zeit der Saadier-Dynastie erneuerten Gärten wurden im 19. Jahrhundert unter der Herrschaft von Moulay Abderrahmane vergrößert.

Agdal-Gärten

Der Name der Gärten stammt aus der Sprache der Berber und bedeutet „ummauerte Aue“. Die südlich an die Medina angrenzenden Agdal-Gärten bzw. Obstgärten, die sich über eine Fläche von rund 280 ha erstrecken, dienten sowohl als privater Lustgarten des Kalifen als auch zur Erzeugung von Obst.

Die Gärten

Die Gärten bestehen aus rechteckigen Obstplantagen, die mit Aprikosen-, Feigen- Zitronen-, Orangen- und Granatapfelbäumen bepflanzt sind. Die einzelnen Obstgärten sind durch olivenbaumgesäumte Gänge miteinander verbunden. Zur Bewässerung dient ein weit verzweigtes khettara (ein unterirdisches Netz aus Gräben und Kanälen) mit Wasser aus dem Oruika-Tal.

(weiterlesen…)

Das Museum für marokkanische Kunst in Marrakesch

Donnerstag, April 24th, 2014

Im Musée Dar Si Said wird den meisterhaften Fähigkeiten von Marokkos Kunsthandwerkern auf besonders ausdrucksvolle Weise Tribut gezollt. Es befindet sich in einem Palast aus dem 19. Jahrhundert und ist um einen herrlichen Innenhof gebaut, mit schattigen Zypressen, Blumen, einem Brunnen und einer Laube. Die Ausstellungsräume des Museums beherbergen eine Fülle an Gegenständen, darunter einige der schönsten Beispiele für Marokkos reichhaltiges Kunst- und handwerkliches Erbe.

Zu entdeckende Schätze

Zu den bemerkenswertesten Schätzen, die man im Musée Dar Si Said bewundern kann, gehören eine Truhe, die etwa aus dem Jahr 1000 n. Chr. stammt, Berber-Kopfschmuck aus schwerem Silber sowie eindrucksvolle Teppiche aus dem Hohen Atlas in unzähligen violetten Schattierungen. Weiter ausgestellt sind Schmuckstücke, Hochzeitsgewänder, Töpferwaren, Lederartikel und Brücken. (weiterlesen…)

Die 7 Freuden eines Ausflugs zu den Ouzoud-Fällen

Montag, Februar 24th, 2014

Die Cascades d’Ouzoud, die sich mitten in der Provinz Azilal im Mittleren Atlas, rund 150 km nordöstlich von Marrakesch entfernt befinden, sind mehr als einfache Wasserfälle.

Die umgebende Region

Schon die Reise von Marrakesch zu den Ouzoud-Fällen ist ein Erlebnis für sich, da die Straße durch grüne Täler und durch die grandiose Schlucht des El Abid-Flusses führt. Dabei passiert man Obstplantagen und zeitlose Olivenpressen auf dem Weg zum nahe gelegenen Berberdorf Tanaghmeilt. Bei der unwiderstehlichen Schönheit dieser Wüstenregion kann man leicht verstehen, warum mehrere nationale und lokale Organisationen einen Großteil der Region als Schutzgebiet designiert haben.

(weiterlesen…)

Der Platz Jemaa El Fna

Montag, Februar 10th, 2014

Wie die meisten marokkanischen Städte hat Marrakesch zwei stark gegensätzliche Gesichter in Form des modernen Handelsviertels von Guéliz und der alten, von der alten Befestigungsmauer umgebenen Medina. Letztere ist eine von fünf marokkanischen Medinas, die wegen ihres architektonischen Reichtums als UNESCO-Weltkulturerbe-Standort ernannt wurden. Sie enthält grandiose Kulturdenkmäler und einen ausgiebigen Souk und umgibt den berühmten Jemaa El Fna, einen von Menschen wimmelnden, pulsierenden Platz mitten im Herzen der Stadt.

Einkaufsparadies

Der von labyrinthartigen Gassen und eng zusammenstehenden Häusern umgebene Platz Jemaa El Fna ist der ideale Ausgangspunkt, wenn man das scheinbar endlose Wirrwarr der Souks erforschen will. Dort wird einfach alles angeboten, von preiswerten Souvenirs und Gewürzen bis hin zu wunderschönen Teppichen und fein gearbeiteten Holz- und Metallgegenständen, einschließlich traditionellem Schmuck. Straßenhändler bieten den ganzen Tag lang auf dem Platz Erfrischungen in Form von frisch gepresstem Orangensaft und köstlichen marokkanischen Datteln an.

(weiterlesen…)

Besuchen Sie den Majorelle-Garten in Marrakesch

Freitag, Oktober 4th, 2013

Inmitten des ungebändigten Trubels von Marrakesch kann man immer noch einige kleine Ecken der Gemütsruhe finden, im krassen Kontrast zur Hitze und Hektik der umliegenden Stadt.

Eine dieser Ruheoasen ist der Jardin Majorelle, eine der beliebtesten Besucherattraktionen in Marrakesch. Der Garten, nach dem in Frankreich geborenen Designer Jacques Majorelle benannt, einem Maler, der sich von der Art-Nouveau-Bewegung der frühen 1900er Jahre inspirieren ließ, erstreckt sich in seiner modernen Form über mehr als 10.000 m2 und vereint Natur und Design.

Hier schaffen der Klang des sprudelnden Wassers aus Marmorbecken, Springbrunnen und Bewässerungsrinnen gepaart mit dem unermüdlichen Zwitschern der Vögel eine idyllische Atmosphäre subtropischer Exotik. Dabei wird man über erhöhte Wege durch Plantagen mit Bananenbäumen und Bambus, Kokosnusspalmen und Bougainvillea und eine beeindruckende Sammlung an Kakteen geführt.

Majorelle verbrachte ganze 40 Jahre damit, seinen Garten zu entwerfen und ihn in ein ausgezeichnetes Beispiel botanischer Art zu formen. Nach seinem Tod im Jahre 1962 verfiel er aber in einen Zustand der Verwahrlosung.

(weiterlesen…)

Besuchen Sie die Gerberei in Marrakesch

Mittwoch, August 14th, 2013

Von der alten Gerberei in Marrakesch, in der die Ausgangsmateriale für hochwertige Lederwaren hergestellt werden, werden Touristen magnetisch angezogen, weil das Erlebnis im gleichen Maße faszinierend wie der Geruch beißend ist.

Mancheiner rät Ihnen womöglich vom Besuch dieses übelriechenden Viertels der Stadt ab, aber das wäre ein Fehler, weil es sich beim alten Prozess der Lederherstellung aus Ziegenhaut und Pelzen in mehrfacher Hinsicht um eine fesselnde Rückkehr in ein anderes Zeitalter handelt, da er sich seit biblischen Zeiten kaum verändert hat.

In Marrakesch gibt es schon seit Gründung der Stadt im Jahr 1062 Gerber und die Herstellung von Lederwaren ist seitdem ein wichtiges Handwerk geblieben. Heute wie auch damals gehört ein unangenehmer Cocktail an elementaren Flüssigkeiten zum altertümlichen Vorgang des Aushärtens (eine Mischung aus Kuhurin, Taubenfäkalien und Säuren), bei dem die Tierhäute gereinigt und nachbehandelt werden.

Sie können halbnackte Männer sehen, die bis zu ihren Knien in Tonfässern stehen, die mit diesem faulriechenden Gebräu gefüllt sind. Sie reinigen die Häute, bevor sie sie zum Färben in anderen Fässern weitergeben, die mit ebenso suspekt aussehenden bunten Flüssigkeiten gefüllt sind. Danach werden die gefärbten Häute zum Trocknen in die Sonne gehangen.

(weiterlesen…)

Die Grabanlage aus der Saadier-Dynastie in Marrakesch

Samstag, Juli 27th, 2013

Wenn Sie sich bei Ihrem Besuch in Marrakesch gern etwas Geschichte zu Gemüte führen möchten, ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen die Saadier-Grabanlage, die letzte Ruhestätte der Herrscher und anderer Mitglieder der Saadier-Dynastie, eins der besten Beispiele islamischer Kunst in Marokko.

Das erste bekannte Begräbnis fand nach der Herrschaft des Sultans Ahmed el Mansour (1578-1603) statt, sechster Sultan der Saadier-Dynastie, die von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum späten 17. Jahrhundert regierte.

Als Moulay Ismail (1672-1727) an die Macht kam, versiegelte er die Grabstätte, um jegliche Spur seiner Vorgänger zu verwischen. Erst 1917 wurden sie von den Franzosen bei einer Flächenstichprobenerhebung wiederentdeckt. Weil die Grabstätte über so viele Jahre hinweg versiegelt war, befand sie sich in einem fast makellosen Zustand, und der marokkanische Beaux-Arts-Service hat den Standort seitdem wieder in seine ursprüngliche Pracht versetzt.

(weiterlesen…)