Geldumtausch in Marokko

Freitag, September 20th, 2013

Die Währungseinheit in Marokko ist der Marokkanische Dirham – der Dirham wird in mehreren arabischen Staaten verwendet, daher der kontextbezogene Vorsatz. Der Dirham, als MAD oder Dhs bezeichnet, besteht aus 100 Centimes; Es existieren Banknoten mit den Nennwerten 200, 100, 50, 25, 20 und (manchmal) 10 Dirham und Münzen mit den Nennwerten 10, 5, 2 und 1 Dirham oder 50, 20, 10 und 5 Centimes.

Der Dirham wird offiziell als ‚geschlossene Währung‘ bezeichnet, was bedeutet, dass damit nur in Marokko gehandelt werden kann – wenn Sie nach Ihrer Reise also noch über Bargeld verfügen, müssen Sie es umtauschen, bevor Sie Marokko verlassen, weil es ansonsten unbrauchbar ist.

Laut Trip Advisor (http://www.tripadvisor.co.uk/) stehen Dirhams aber in einer Anzahl Reisebüros und Flughäfen außerhalb Marokkos zur Verfügung, aber nur bis zu einer maximalen Summe von 1000 DH. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass Sie außerhalb Marokkos mehr für den Geldumtausch zahlen müssen als im Land selber.

Es ist ratsam, den Bon des in Marokko getätigten Geldumtauschs aufzubewahren, weil man ihn gegebenenfalls beim Rückkauf überschüssiger Dirhams am Flughafen vor der Abreise benötigt (die Anzahl der Dirhams, die man verkaufen kann, ist nicht begrenzt).

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Kunst in Marrakesch – Matisse-Kunstgalerie

Sonntag, September 1st, 2013

Marrakesch ist eine Stadt, die über reichlich historische Kunst und Kultur verfügt. Bei einer der besten Galerien zeitgenössischer Kunst handelt es sich aber um die Matisse-Kunstgalerie, die sich entlang der Passage Ghandouri befindet (Nummer 43, geht von der 61 Rue Yougoslavie ab), nicht weit vom Hauptbahnhof.

Seit mehr als einem Jahrzehnt widmet der Galeriedirektor Youssef Falaky seine Zeit und Energie der Kuratierung von Ausstellungen, die nicht nur die Begabung einiger der führenden etablierten Künstler Marokkos präsentieren (so wie Claude Viallat, Farid Belkahia, Mahi Binebine, Nureddine Chater und Hassan El Glaoui), sondern auch die Arbeit von aufstrebenden kreativen Talenten zur Schau stellen. Viele von diesen werden exklusiv von der Galerie verwaltet.

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Besuchen Sie die Gerberei in Marrakesch

Mittwoch, August 14th, 2013

Von der alten Gerberei in Marrakesch, in der die Ausgangsmateriale für hochwertige Lederwaren hergestellt werden, werden Touristen magnetisch angezogen, weil das Erlebnis im gleichen Maße faszinierend wie der Geruch beißend ist.

Mancheiner rät Ihnen womöglich vom Besuch dieses übelriechenden Viertels der Stadt ab, aber das wäre ein Fehler, weil es sich beim alten Prozess der Lederherstellung aus Ziegenhaut und Pelzen in mehrfacher Hinsicht um eine fesselnde Rückkehr in ein anderes Zeitalter handelt, da er sich seit biblischen Zeiten kaum verändert hat.

In Marrakesch gibt es schon seit Gründung der Stadt im Jahr 1062 Gerber und die Herstellung von Lederwaren ist seitdem ein wichtiges Handwerk geblieben. Heute wie auch damals gehört ein unangenehmer Cocktail an elementaren Flüssigkeiten zum altertümlichen Vorgang des Aushärtens (eine Mischung aus Kuhurin, Taubenfäkalien und Säuren), bei dem die Tierhäute gereinigt und nachbehandelt werden.

Sie können halbnackte Männer sehen, die bis zu ihren Knien in Tonfässern stehen, die mit diesem faulriechenden Gebräu gefüllt sind. Sie reinigen die Häute, bevor sie sie zum Färben in anderen Fässern weitergeben, die mit ebenso suspekt aussehenden bunten Flüssigkeiten gefüllt sind. Danach werden die gefärbten Häute zum Trocknen in die Sonne gehangen.

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Die Grabanlage aus der Saadier-Dynastie in Marrakesch

Samstag, Juli 27th, 2013

Wenn Sie sich bei Ihrem Besuch in Marrakesch gern etwas Geschichte zu Gemüte führen möchten, ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen die Saadier-Grabanlage, die letzte Ruhestätte der Herrscher und anderer Mitglieder der Saadier-Dynastie, eins der besten Beispiele islamischer Kunst in Marokko.

Das erste bekannte Begräbnis fand nach der Herrschaft des Sultans Ahmed el Mansour (1578-1603) statt, sechster Sultan der Saadier-Dynastie, die von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum späten 17. Jahrhundert regierte.

Als Moulay Ismail (1672-1727) an die Macht kam, versiegelte er die Grabstätte, um jegliche Spur seiner Vorgänger zu verwischen. Erst 1917 wurden sie von den Franzosen bei einer Flächenstichprobenerhebung wiederentdeckt. Weil die Grabstätte über so viele Jahre hinweg versiegelt war, befand sie sich in einem fast makellosen Zustand, und der marokkanische Beaux-Arts-Service hat den Standort seitdem wieder in seine ursprüngliche Pracht versetzt.

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(English) One hump not two – a dromedary ride in Marrakech

Sonntag, Juli 7th, 2013

Feilschen in Marrakesch – so wird’s gemacht

Sonntag, Juni 16th, 2013

Kein Aufenthalt in Marrakesch wäre ohne einen Besuch in den berühmten Souks komplett, dem scheinbar endlosen Labyrinth aus offenen und überdachten Märkten, auf denen alles verkauft wird, was man sich nur vorstellen kann. Und wer möchte nicht ein Schnäppchen machen, auf der Suche nach einem Urlaubssouvenir?

Wir alle wissen, dass Stand- und Ladenbesitzer die Preise in die Höhe schrauben, wenn Sie Touristen kommen sehen. Lassen Sie sich dadurch aber nicht davon abschrecken, den bestmöglichen Preis auszuhandeln.

Die Händler der Stadt erwarten das geradezu. Denn Feilschen gehört in der arabischen Welt ganz einfach zur Kultur – nicht zuletzt in einem so populären Touristenziel wie Marrakesch.

Okay – Sie haben also einen wunderschönen handgefertigten Artikel entdeckt, den Sie unbedingt als Wohnzimmerschmuck mit nach Hause nehmen müssen, um allen zu zeigen, wo Sie waren. Nun gehen Sie wie folgt vor:

  • Wandern Sie durch das Geschäft/den Markt und schauen Sie sich an, wie hoch der verlangte Preis für ähnliche Produkte ist – wahrscheinlich werden Sie feststellen (indem Sie fragen – die Preise sind selten ausgezeichnet), dass die Artikel mehr oder weniger dasselbe kosten, aber das ist gut zu wissen. Read the rest of this entry »

Das Wetter in Marrakesch

Samstag, Juni 1st, 2013

„Wie ist das Wetter?“ – eine der häufigsten Fragen, die Vertretern der Freizeit- und Reisebranche gestellt wird. Die Frage ist selten mit Sicherheit zu beantworten, und angesichts der außergewöhnlichen Wetterereignisse rings um den Globus ist es heutzutage noch schwieriger: Der Klimawandel, ob aufgrund der Erderwärmung oder nicht, ist inzwischen deutlich zu spüren.

Im südmarokkanischen Landesinneren, einer Region, die von Halbwüsten und Gebirgen geprägt ist, muss man immer mit extremen Temperaturen rechnen.

Im Sommer sind Tageshöchsttemperaturen von 40 °C oder mehr in Marrakesch ganz normal. Selbst nachts bleibt es warm, oft über 20 ºC. Im Winter dagegen ist das Klima angenehm mild, die Tagestemperaturen liegen von November bis März zwischen 15 und 25 ºC, fallen nachts aber auf 5 °C oder weniger ab, der Einfluss des Schneefalls im nahen Atlas-Gebirge. Diese Werte sind für Marrakesch typisch.

Wenn Sie – abgesehen von den Temperaturen – auf Wintersonne aus sind, zählt Marokko zu den besten Reisezielen überhaupt. Von Juni bis Anfang September scheint die Sonne durchschnittlich 10 Stunden am Tag und zwischen Oktober und Februar mindestens 7 Stunden – ein echter Kontrast zum düsteren europäischen Winter.

Und wenn Wolken und Regen tatsächlich einmal in Erscheinung treten – mit einer Statistik wie dieser lässt sich wirklich nicht streiten!

Fußball in Marrakesch

Montag, Mai 13th, 2013

Marokkaner lieben Fußball.

Die Nationalmannschaft hat in den letzten Jahren ganz schön zugeschlagen: Marokko war das erste afrikanische – und arabische – Team, das bei einer WM Gruppensieger wurde (1986) und das – im gleichen Jahr – in die zweite Runde kam: Dabei wurde die Mannschaft vom bundesdeutschen Team gerade mal 1:0 geschlagen.

Und wo kann man in Marrakesch Fußball sehen?

Die Stadt hat ein brandneues Stadion (2011 fertiggestellt), Heimat des Lokalvereins Kawkab Marrakech, das auch von der Nationalmannschaft für die letzten sieben Heimspiele genutzt wurde.

Wenn Sie sich ein Match ansehen oder einfach nur das Stadion besuchen möchten – das Stade de Marrakech liegt 9 km nördlich der Stadt an der Nationalstraße RN9 nach Casablanca.

Marrakesch nach Essaouira: ein Tagesausflug

Mittwoch, Mai 1st, 2013

Wenn Sie sich lange genug in Marrakesch aufhalten, um die Stadt für einen Tag zu verlassen, ist die alte Hafenstadt Mogador, das heutige Essaouira, auf jeden Fall die zweieinhalbstündige Anreise wert.

Die kleine, malerische Hafenstadt mit Werft und bedeutender Fischereiflotte wirkt völlig anders als die meisten anderen Städte Marokkos – vor allem, weil sie ursprünglich von den Portugiesen gebaut wurde, ein Erbe, das einen Großteil ihrer Charakters und Charmes ausmacht. Die befestigte Stadt steht auf einer schmalen Halbinsel mit riesiger Bucht und einem Halbmond aus feinem Sand. Essaouira ist eine Weltkulturerbestätte der UNESCO, ein faszinierendes Beispiel für die europäische Militärarchitektur des 18. Jahrhunderts.

Dies gilt insbesondere für die Küstenverteidigungsanlagen, die von den Franzosen gebaut und mit einer beeindruckenden Reihe spanischer Kanonen bestückt wurden. Diese Stadtmauer am Meer, die Scala, bietet einen herrlichen Blick auf die See und die Atlantikwellen, die sich an den Felsen brechen.

Wenige Meter vom Fischereihafen entfernt liegt die Medina – ein großer Platz und mehrere breite Boulevards, umgeben von einem Labyrinth enger Gassen, erfreulicherweise als Fußgängerzone angelegt.

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Neue Sommermenüs von unserem talentierten jungen Chefkoch

Montag, April 15th, 2013

Im Februar 2013 kreierte unser junger Chefkoch Houcein Id Ahmed eine Palette neuer Frühlings- und Sommermenüs für unser Hotelrestaurant „Le Jasmin“.

Houcin kam im Januar 2011 als Assistenzkoch ins Les Borjs. Sehr schnell stellte er sein Talent unter Beweis und im Januar 2013 erhielt er die Chance, als Küchenchef das Regiment zu übernehmen. Seine erste Aufgabe war es, neue Speisefolgen für die marokkanischen und europäischen À-la-carte-Menüs sowie rund ein Dutzend täglich wechselnder Menüs für die Halbpension und eine Reihe leichterer Mahlzeiten zusammenzustellen, die unseren Gästen an der Poolbar serviert werden.

Als Beispiel für die Gerichte, die Sie im Restaurant „Le Jardin“ finden, können Sie sich unter anderem in Versuchung führen lassen von: Tagine von Wolfsbarsch mit Gemüse und Oliven-M’charmal nach Berber Art; eine Timbale von Krabben und Garnelen, dazu Avocado-Püree mit Zitroneninfusion und eine Birnen-Mandel-Salsa; gefüllte Rinderroulade, in Thymian gegart; mit Nelken gewürzte Entenbrust an jungem Gemüse; Pastilla mille feuilles mit Ananas und Honigcreme.

Auch für Vegetarier ist gut gesorgt, zu unserem vegetarischen Angebot zählen Gerichte wie: Mais-Risotto mit Zucchini und Parmesan an Mascarpone-Pilzen sowie Gemüseroulade in „Brick“-Blätterteig, dazu gemischten Salat.                                                                                        

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