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Acht historisch bedeutsame Sehenswürdigkeiten in Marrakesch

Freitag, März 25th, 2011

Am Fuß des Atlasgebirges liegt das bezaubernde Marrakesch, die geschichtsträchtige ehemalige Almovariden-Hauptstadt Marokkos.

Hier ist ein kurzer Führer zu einigen der besten historischen Sehenswürdigkeiten von Marrakesch:

Die Koutoubia Moschee: Das 70m hohe Minarett ist das höchste der Stadt und kilometerweit sichtbar. Seit seiner Fertigstellung unter dem Almohaden-Herrscher Kalif Yaqub al-Mansur (1184-1199) hat die Moschee selbst als architektonische Vorlage für viele andere Moscheen gedient.

El-Badi Palast: Dieser 1578 von Ahmad al-Mansur aus der Saaditen-Dynastie errichtete „unvergleichliche Palast” ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Marrakeschs. Die heutige Ruine soll ehemals 360 Räume beherbergt haben, von denen viele mit Gold aus dem Sudan ausgekleidet waren. Alljährlich findet hier, zumeist im Juni, das Festival der volkstümlichen Künste statt.

Bahia Palast: Dieser Palast aus dem späten 19. Jh. ist etwas jüngeren Datums. Er ist berühmt für seine herrlichen Fliesenböden, die prächtig verzierten Plafonds aus Zedernholz und die bezaubernden Innenhöfe. Der Bahia Palast mit seinen weitläufigen Gartenanlagen sollte, wie schon sein Name „Brillanz” sagt, einer der großartigsten Paläste seiner Zeit sein.

Die Saaditengräber: Diese Totenstadt aus der Zeit von Sultan Ahmad al-Mansur (1578-1603) wurde 1917 von französischen Archäologen wiederentdeckt und von staatlicher Stelle restauriert. Ihre prächtige Ausstattung steht ganz im Zeichen der Fülle jener Zeit und ist ein wunderbares Beispiel für die Schönheit der islamischen Kunst.  Die Gräber zählen zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Marrakesch und sollten ganz oben auf der Liste Ihrer nicht zu missenden „Sehenswürdigkeiten in Marrakesch” stehen.

Ménara Gärten: Die im Westen von Marrakesch gelegenen, von Olivenbäumen beschatteten Gartenanlagen führen im Osten zu einem großen Bewässerungsbecken und einem Pavillon aus der Zeit der Saaditen-Dynastie im 16. Jh.

Agdal Gärten: Die in rechteckigen Beeten angeordneten Orangen-, Zitronen-, Feigen-, Aprikosen- und Granatapfelbäume, die durch von Olivenbäumen gesäumte Wegen verbunden sind, erstrecken sich über 3 km hin.  Die Agdal-  und Ménara Gärten wurden 1985 von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Diese Oasen der Ruhe und Frische, die vor allem in der sommerlichen Hitze geschätzt werden, zählen zu den weniger bekannten Sehenswürdigkeiten von Marrakesch.

Majorelle Gärten: Die von dem in Marokko ansässigen französischen Maler Jacques Majorelle entworfenen Gärten gelten als ein Meisterwerk. Sie wurden 1980 von Yves Saint-Laurent erworben und von diesem noch weiter gestaltet. Nach dem Tod des Couturiers im Jahre 2008 wurde seine Asche hier verstreut.  Zur reichhaltigen Flora, vor allem Bambus, gesellt sich eine Vielzahl von Vögeln, die nur in diesem Teil Nordafrikas zu finden sind. Der Garten beherbergt auch ein Museum Islamischer Kunst.

Djemaa el Fna:  Dieser zentrale Marktplatz im Herzen der Medina (Altstadt) ist wohl der berühmteste und dynamischste Ort der Stadt. An zwei Seiten des Platzes befinden sich die labyrinthischen Gässchen des Souks von Marrakesch, in dem nicht nur die heimische Bevölkerung einkauft, sondern der auch ein Magnet für die Touristen  ist. Von den Terrassen und Balkonen der Cafés rund um den Platz kann man das geschäftige Treiben und die zahlreichen Straßenkünstler, Wahrsager und Orangenverkäufer beobachten. In der Nacht verwandelt sich Demaa el Fna mit einer Vielzahl von Imbissständen in ein kulinarisches Mekka, wo heimische Spezialitäten jeder Art angeboten werden.

Was Luxusunterkünfte und Sehenswürdigkeiten in Marrakesch anbelangt, ist hier die Auswahl groß. Les Borjs de la Kasbah ist unter den wenigen Boutiquehotels der Stadt eines der besten und für seinen atmosphärischen und authentischen Riad-Charakter bekannt.